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DemokratieOnline - Petition Staatliche Auszeichnungen: Einführung des Eisernen Kreuzes für Bundeswehrsoldaten

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Titel der Petition
Thema
Staatliche Auszeichnungen: Einführung des Eisernen Kreuzes für Bundeswehrsoldaten Allgemeine innere Verwaltung, insbesondere öffentliches Dienstrecht
Der Petent bittet den Deutschen Bundestag zu beschließen, das Eiserne Kreuz als Verdienstorden für herausragende Leistungen von Bundeswehrsoldaten wieder einzuführen.

Begründung:
Die weltweiten Einsätze der Bundeswehr nehmen immer mehr zu - deutsche Soldaten verteidigen ihre Heimat „am Hindukusch“. Zeitgleich werden die Soldaten durch Kürzungen der Pensionen, Wegfall/Kürzung diverser Vergünstigungen (Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld) immer mehr belastet. Neben finanziellen, dauernden privaten Belastungen durch Standortschließungen, Versetzungen, etc. im Rahmen laufender Struktur-Reformen und gestiegenen Einsatzhärten ist es oftmals enttäuschend, wie wenig Rückhalt und Anerkennung (im einfachsten Falle wenigstens eine positive Wahrnehmung) man als Soldat in der Öffentlichkeit erfährt. Ehrenzeichen der Bw, wie die Ehrenmedaille oder das Ehrenkreuz der Bw (in Bronze, Silber und Gold) haben weder eine tiefe historische Bedeutung, noch werden sie entsprechend „zurückhaltend“ verliehen, als dass sie als besonders gelten können (oft ist rein die Dienstzeit entscheidend, ohne hierbei wirklich besondere Leistungen erbracht zu haben). Auch das Bundesverdienstkreuz, welches allein schon durch die Anzahl der Träger und die Verleihungspraxis (in erster Linie Ehrung von sozialem Engagement und Verdiensten um das Gemeinwohl) für Soldaten eher ungeeignet erscheint, ihre Leistungen zu würdigen, kann nicht die Funktion und Bedeutung eines Eisernen Kreuzes ersetzen.

Der Tatsache, dass deutsche Soldaten tagtäglich besonderen Gefahren im jeweiligen Einsatzland ausgesetzt werden um außenpolitische Interessen durchzusetzen, tragen Einsatzmedaillen nicht hinreichend Rechnung. Es ist gut, dass es diese gibt. Wenn man jedoch überlegt, dass die einfachste Stufe (Bronze) einer solchen Einsatzmedaille jeder Soldat gleichermaßen erhält, so wird recht schnell klar, dass eine andere Auszeichnung erforderlich ist. Denn sowohl der Soldat im vergleichsweise sicheren Camp mit 30 Einsatztagen als auch der Patrouillen-Führer mit 300 Einsatztagen erhält die gleiche Einsatzmedaille. Dabei ist Letzterer womöglich täglich im Visier nicht wohlgesonnener Kräfte und wird im schlimmsten Falle verwundet/getötet oder rettet unter Einsatz seines Lebens Kameraden. Selbst eine förmliche Anerkennung oder andere „Belohnungen“ des Dienstherren reichen für bestimmte Leistungen einfach nicht aus.

Die Bundeswehr ist zur Armee im Einsatz geworden. Herausragende Leistungen (wie bereits beschrieben) sollten nach Möglichkeit besonders geehrt werden und auch durch sichtbare Zeichen anderen Kameraden zum Vorbild dienen.

Hierfür wäre aus militär-historischer Sicht das Eiserne Kreuz (EK) ideal geeignet. Es ist zum Tragen an der Bandschnalle und in seiner Form von 1957 ohnehin genehmigt (auch wenn es wohl kaum noch lebende Träger des EK gibt).

Eine Trageweise auf der linken Brusttasche als Steckkreuz anstelle des Leistungsabzeichens (welches dann in Miniaturform an der Bandschnalle getragen werden sollte) wäre praktikabel und ein für andere Kameraden sichtbares Zeichen auf dem Dienstanzug.

Zeichner
Einreichung
Zeichnungsende
Verfahrensstand
Petent
5067 27.03.2007 14.05.2007 Abgeschlossen Timmy Schwarz

Parlamentsbeschluss
Der Bundesregierung - dem Bundesministerium der Verteidigung  - zu überweisen. Begründung (PDF)
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