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DemokratieOnline - Das Forum rund ums Thema Petition: ö.P. vom 17.04.08 zu massiven Gräberschändungen NICHT pub

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ö.P. vom 17.04.08 zu massiven Gräberschändungen NICHT pub
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Pfeiffer Re: ö.P. vom 17.04.08 zu massiven Gräberschändungen NICHT

Aktivist


Mitglied seit: 13.04.2008
Beiträge: 179
Aus: Köln


FRAGE: > Was unterscheidet den "zivilisierten europäischen RECHTSSTAAT Deutschland" von Russland ?

ANTWORT: > Die MORALISCHE REHABILITIERUNG zu Unrecht verfolgter- und pauschal kriminalisierter Staatsbürger --- völlig losgelöst von etwaigen Entschädigungs- und/oder Retitutionsansprüchen und/oder EIGENTUMSFRAGEN dieser rehabilitierungswürdigen (!) MENSCHEN wie folgt:

____________________________


http://www.kathweb.at/site/database_detail_nosecurity.siteswift?so=site_database_list&do=site_database_list&c=show&d=database%3A21435


Moskau: Kirche begrüßt Rehabilitierung von Zar Nikolaus II.
Die russisch-orthodoxe Kirche sieht in der Aufarbeitung der Geschichte einen Beitrag zur Einheit des Landes

Moskau, 2.10.08 (KAP) Die russisch-orthodoxe Kirche hat die Rehabilitierung des letzten Zaren, Nikolaus II. Romanow, begrüßt und hofft auf "moralische Wiedergeburt" durch Ehrlichkeit im Umgang mit der Geschichte: In diesem Sinne äußerte sich am Donnerstag der Sprecher des Außenamts des Moskauer Patriarchats, Erzpriester Wsewolod Tschaplin, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur "Interfax". Der Oberste Gerichtshof Russlands hatte den 1918 in Jekaterinburg ermordeten Zaren Nikolaus II. am Mittwoch in aller Form rehabilitiert und als Opfer der politischen Unterdrückung in der Sowjetunion anerkannt.

Die russisch-orthodoxe Kirche sieht in der Aufarbeitung der Geschichte einen Beitrag zur Einheit des Landes. 1998 wurden die in Jekaterinburg ermordeten Mitglieder der Zarenfamilie - Zar Nikolaus, Zarin Alexandra und ihre Kinder - nach St. Petersburg überführt, wo sie mit einer großen Zeremonie in der Familiengruft der Romanows in der Peter-und-Paul-Kathedrale beigesetzt wurden. Im Jahr 2000 wurden sie von der russisch-orthodoxen Kirche heilig gesprochen. Patriarch Aleksij II. sagte damals: "In unserem Volk kehrt die Erinnerung an Menschen, Traditionen und Leistungen des vorrevolutionären Russlands zurück, die man noch vor kurzer Zeit schwarz zu malen und zu leugnen suchte".

Der Oberste Gerichtshof Russlands hatte am Mittwoch Zar Nikolaus II. und seine Familie feierlich rehabilitiert. Die Rehabilitierung des Zaren wurde von seiner Nachfahrin Maria Wladimirowna seit Jahren gefordert. Durch den Gerichtsentscheid ist die Zaren-Familie von jeglicher Schuld freigesprochen. Verbrechen der Romanows gegen das Volks waren von der sowjetischen Führung im 20. Jahrhundert stets als Grund für deren Hinrichtung angeführt worden. Andere Mitglieder der Romanow-Familie waren in den vergangenen Jahren bereits rehabilitiert worden, der Zaren-Familie war dies aber im Februar erneut verwehrt worden.

Der Anwalt des Hauses Romanow, German Lukjanow, teilte laut der Nachrichtenagentur "RIA Nowosti" nach dem Prozess mit, dass gegen das heutige Gerichtsurteil keine Berufung eingelegt werden darf, weil es von der obersten Instanz des Landes verhängt wurde. Selbst wenn die Generalstaatsanwaltschaft das Urteil vor einem europäischen Gericht anfechten würde, hätte das keine rechtlichen Folgen. Russland habe mit dem Gerichtsbeschluss gezeigt, dass es seine "blutige Vergangenheit" verurteilt und einen neuen Weg betreten habe, sagte der Anwalt.(ende)

Smile Very Happy Smile

______________

FRAGE:

Wo sind SIE nur geblieben, "die christlich-abendländisch geprägten-, BARMHERZIGEN, WERTE in DEUTSCHLAND" ???

Sad Confused Mad
»02.10.2008 21:20 Profil

Pfeiffer Re: ö.P. vom 17.04.08 zu massiven Gräberschändungen NICHT

Aktivist


Mitglied seit: 13.04.2008
Beiträge: 179
Aus: Köln


Mit Schreiben des Deutschen Bundestages v. 03.07.08 soll nunmehr auch diese, meine, ö.P. - die aus "unerklärlichen Gründen" nicht (!) als ö.P. angenommen wurde - sang- und klanglos abgeschmettert werden. - Mir wird aber immerhin tatsächlichdie rechtsstaatliche Gelegenheit geboten, auf die Stellungnahme eines vom Pet.-Ausschuss involvierten FINANZ-BEAMTEN (!) des Bundesministeriums der Finanzen (!) innerhalb von 6-Wochen zu reagieren - was ich am heutigen Tage per Einschreiben/Rückschein wie folgt für UNSERE EHRBAREN TOTEN nunmehr auch GETAN HABE :
______________

Michael Pfeiffer 51147 Köln


DEUTSCHER BUNDESTAG
- Petitionsauschuss -
Platz der Republik 1

11011 Berlin


EINSCHREIBEN / RÜCKSCHEIN


Betr.: Pet.: 2-16-08-628-038180

hier: EINWENDUNGEN

Bezug.: Ihr Schreiben vom 17.07.2008

Anlg.: Diverse



Sehr geehrte Damen und Herren,

mit diesem Schreiben erhebe ich innerhalb der vorgegebenen 6-Wochenfrist Einwendungen gegen Ihre beabsichtigte Entscheidung, meine (ursprünglich als öffentliche Petition einge-
gebrachte) Bitte um Rückführung entwendeter und fremdbestimmter Leichname-, sowie meiner weiteren Bitte um Rückgabe von geschändeten und entweihten Familienkapellen bzw. Erbbegräbnisstätten an die betroffenen Familien - ohne m.E. sachgerechte Prüfung abzuschließen.

Gründe:

Das Bundesministerium der Finanzen schrieb in seiner Stellungnahme vom 03.07.08 bzgl. meiner Petition an den Pet.-Ausschuss, ich zitiere aus dem vorstehend genannten
Schreiben:

"(...) Dabei soll es in mehreren Fällen zu Gräberschändungen und zur Zerstörung von Erbbegräbnisstätten gekommen sein. Inwieweit diese Darstellung zutrifft, ist hier nicht geprüft worden. (...) Eine individuelle Betroffenheit des Petenten ist der Petition nicht zu entnehmen. (...)" - Zitat Ende.

Zunächst einmal darf ich anhand beweiskräftiger Unterlagen (s. Anlage) feststellen, dass die "individuelle Betroffenheit des Petenten", d.h. meiner Person, sehr wohl gegeben ist; - ich bin
der Sohn der Rosemarie Pfeiffer, geb. von Plessen, -der Enkel des Leopold Frhr. von Plessen auf dem Rittergut Dolgen bei Laage, -der Ur-Ur-Urenkel des Leopold Engelke Frhr. von Plessen
auf dem Rittergut Dolgen bei Laage - der Mecklenburger Ministerpräsident (1836) und Reichsminister war.

Diverse Generationen dieser meiner leiblichen mütterlichen Ahnen wurden in den 1950er Jahren aus der Familienkapelle und Erbbegräbnisstätte auf dem o.g. Rittergut Dolgen meiner mütterl. Familie von Plessen entwendet - und sodann auf dem Ortsfriedhof von Hohen Sprenz anonym verscharrt (s. hierzu auch die beil. Stellungnahme des ev.-Landespastors
Tilman Baier). - Die Familienkapelle und Erbbegräbnisstätte meiner mütterlichen Familie wird heute im Internet öffentlich als UNTERSTELLRAUM ausgewiesen (s. Anlg.), weil diese geschändete und entweihte Grabkapelle der mütterlichen Familie von Plessen sich nicht in die "Nutzungspläne des neuen Eigentümers des Gutshauses" integrieren ließ (wie der ev. Landespastor Tilman Baier mir via E-Mail am 12.01.2006 schrieb; s. Anlg.).

Die unbestreitbar vohandene "individuelle Betroffenheit" eines Nachkommen der direkten Linie habe ich nur deshalb in meiner Petition nicht vorgebracht, weil ich meine Bitten für möglichst
viele vergleichbar Betroffene als öffentliche Petition einbringen wollte - und die Richtlinie für die Behandlung von öffentlichen Petitionen (öP) gem. Ziff 7.1 (4) der Verfahrensgrundsätze "persönliche Bitten und Beschwerden" mit folgendem Hinweis garnicht zulassen:

3 Eine öffentliche Petition einschließlich ihrer Begründung wird nicht zugelassen, wenn sie
b) persönliche Bitten oder Beschwerden zum Inhalt hat

Der international renommierte US- amerikanische Menschen- und Völkerrechtler Professor Dr. Dr. Alfred-Maurice de Zayas hatte anlässlich (s)eines Vortrags vom 20.01.2006 in Berlin
explizit festgestellt, dass der Internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte (IPbpR) mit Art. 18 ein "Recht auf Bekundung seiner Religion z.B. in der eigenen Familien-
kapelle" universell garantiert - und Prof. de Zayas, der vormalige Sekretär des UN-Menschenrechtsausschusses und Chef der Beschwerdeabteilung im Büro des UN-Hochkommissars für
Menschenrechte, hatte die o.g. geschändete und entweihte von Plessen`sche Grabkapelle meiner mütterlichen Familie ausdrücklich als Beispiel für eine eklatante Verletzung des IPbpR in seiner Rede herausgestellt (s. Anlage).

Aus den vorstehend dargelegten Gründen bitte ich deshalb dringend darum, meine Petition für unsere ehrbaren deutschen Toten nicht auf Basis der Stellungnahme eines Finanzbeamten abzuschließen;

die sog. "2+4 Verhandlungen" (Restitutionsverbot) hatten ganz sicherlich nicht die Absicht, dass alte Familien ihre christliche Religion in ihren uralt angestammten Familienkapellen nicht mehr ausüben dürfen - und dass den geschändeten und entweihten Grabkapellen eine Nutzung als UNTERSTELLRAUM vorbehalten ist. - Meine Petition ausschließlich nach den Maßgaben des AusglLeistG und des VermG zu prüfen - verbietet sich vor dem IPbpR.

Ich bitte deshalb sehr höflich darum, eine - dem ehrbaren und insbes. christlichen "Tenor" meiner Petition angemessene weitere Stellungnahme des Menschenrechtsausschusses im Deutschen Bundestag einzuholen; - ich denke, meine beil. Unterlagen sollten wahrhaftig jedermann vor Augen
führen, dass wir unseren ehrbaren Verstorbenen Achtung und Totenruhe schuldig sind - und dass es sich vor dem christlichen Menschenbild und dem IPbpR verbietet, aus den gerauben-, geschändeten und entweihten Grabkapellen ehrbarer deutscher Mitbürger UNTERSTELLRÄUME zu machen - nachdem
die aus ihrer Erbbegräbnisstätte zuvor entwendeteten und fremdbestimmten Leichname anonym verscharrt wurden. - Meine Petition für die Toten sollte deshalb auch als leidenschaftlicher Appell an die christliche Barmherzigkeit verstanden werden - die explizit nicht einer Prüfung anhand des AusglLeistG und des VermG durch deutsche Finanzbeamte alleine zugänglich sein sollte.

Hochachungsvoll


Michael Pfeiffer
Dipl.-VerwW. (FH)

_________________

http://www.gutshaeuser.de/gutshaeuser_d/dolgen.html

__________________

....Auf dem Areal steht noch die Kapelle des Plessen'schen Erbbegräbnis, die heute als Unterstellraum genutzt wird.....
__________________

http://www.are-org.de/are/?q=de/node/43

Stellungnahme: Innenminister Dr. Gottfried Timm (SPD)
Eingestellt von pfeiffer am 9. Oktober 2006 - 15:37. allg. Diskussion

www.kandidatenwatch.de / Landtagswahl-2006 / Wahlkreis Schwerin I

Fragen an den Innenminister Dr. Gottfried Timm (SPD)

Sehr geehrter Herr Minister Dr. Timm,

mein direkter Vorfahre, der mecklenburgische Reichsminister und Ministerpräsident Mecklenburgs (1836) - Engelke Leopold Freiherr von Plessen - ließ im Jahre 1782 in Dolgen-Laage/Mecklenburg/VP sein Gutshaus in livländischem Stil errichten; das Haus wurde nach Plänen des Stammgutes der Ehefrau (Sophie von Campenhausen) in Orellen/Livland errichtet. Nach der Wende wurde dieses Gutshaus an einen Westdeutschen im Bieterverfahren "verkauft" - ohne der heimatvertriebenen Familie ein (beantragtes !) Vorkaufsrecht einzuräumen. Dieses Gutshaus aus dem Jahre 1782 - in livländischem Stil- wurde/ist NICHT als Bau-/Kulturdenkmal geschützt; die Kapelle und Erbbebräbnisstätte der Fam. v. Plessen wird heute als UNTERSTELLRAUM öffentlich im Internet ausgewiesen (siehe: www.gutshaeuser.de ); ich bitte Sie höflich um Prüfung, ob diese historischen Gebäude eines herausragend verdienten Politikers und Diplomaten nicht dringend als "schützenswert" eingestuft und behandelt werden sollten.

11.08.2006
Antwort von
Dr. Gottfried Timm

Sehr geehrter Herr Pfeiffer,

Ihre beiden Fragen beantworte ich im Zusammenhang.

Ich bin froh, dass viele Gutshäuser und –anlagen unseres Landes in den Jahren nach der Wende mit viel Fleiß und Geld saniert und einer neuen Nutzung zugeführt werden konnten.
Wie wir sehen, sind in diesem Zusammenhang sehr viele verschiedene Wege beschritten worden. Aber eines ist deutlich: Die Gutsfamilien haben in vielen Jahrhunderten ganz maßgeblich die Kulturgeschichte unseres Landes mitbestimmt. Manchmal ist dieses verkannt worden.
In der DDR ist dieses aus ideologischen Gründen wahrheitswidrig verdreht worden. Viele Spuren aus jener Zeit sind in 40 Jahren DDR zerstört worden. Leider gehört dazu auch an einigen Orten der Umgang mit den Särgen aus den Familiengruften. Aber es gibt glücklicherweise auch Beispiele, wo Bürger vor Ort die Totenruhe mit Tatkraft geschützt haben.
Über die Vorgänge in Dolgen habe ich keine eigenen Informationen.
Ihre Bitte, Teile des ehemaligen Gutes Dolgen bei Laage unter Denkmalschutz zu stellen, werde ich von der zuständigen Stelle prüfen lassen. Ich werde mich dann erneut mit Ihnen in Verbindung setzen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Gottfried Timm

Sad Mad Confused
»26.07.2008 21:14 Profil

Pfeiffer Re: ö.P. vom 17.04.08 zu massiven Gräberschändungen NICHT

Aktivist


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Nachstehend, die abweichende Meinung (> in relevanten Auszügen) des deutschen EGMR-Richters Georg Ress - zum Urteil "Jahn u.a. ./. BRD" - (siehe meinen vorstehenden Diskussionsbeitrag vom heutigen Tage) :

(...)
"Wenn der Gerichtshof außergewöhnliche Umstände zulässt, um Eingriffe der Staaten in die Rechte des Einzelnen zu rechtfertigen, handelt es sich um eine auf das Staatsinteresse eingestellte Denkweise, die weit von der Vorstellung des Schutzes der Menschenrechte entfernt ist. … Der Begriff „außergewöhnliche Umstände“ ist ein Begriff, der an sich kaum verallgemeinert werden kann. Wenn außerdem versucht wird, den Begriff „außergewöhnliche Umstände“ als ratio decidendi zu verallgemeinern, verliert der Gerichtshof praktisch seine Eigenschaft als Justizorgan. … Wenn der Gerichtshof einräumt, dass der Staat Gründe dafür gehabt haben kann, die Menschenrechte zu verletzen, wenn er sie als außergewöhnlich oder anders einstuft, wer wird dann die Menschen vor Eingriffen in diese Rechte schützen?" (Zitat Ende) --- EGMR – Große Kammer, Urteil vom 30. Juni 2005 in der Rechtssache Jahn u. a. ./. Deutschland (aus: Abweichende Meinung des deutschen EGMR-Richters Professor Dr. Dr. Dr. h.c. mult. Georg Ress) - (vom Europarat veröffentlichte, nichtamtliche deutsche Übersetzung aus dem Französischen [Quelle: Bundesministerium der Justiz, Berlin]) Confused
»01.05.2008 13:14 Profil

Pfeiffer Re: ö.P. vom 17.04.08 zu massiven Gräberschändungen NICHT

Aktivist


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Diese beschämende und wahrhaftig traurige innerdeutsche (!) Angelegenheit (> kommunistische politische Verfolgung in der SBZ/DDR von 1945 - 1949, -Internierung, -Ermordung, -Zwangsvertreibung, -Schändung von Gräbern, -Gruften, -Mausoleen, -Familienkapellen, -der Raub von Leichen, -die Störung der Totenruhe, -die Verweigerung der freien Religionsausübung in den geschändeten und entweihten privaten Familienkapellen --- wird nun in absehbarer Zeit vor dem UN-MENSCHENRECHTSAUSSCHUSS in Genf verhandelt werden (>>> der EGMR hat seine Rolle als Justizorgan ja leider quasi verloren, wie der vormalige deutsche EGMR-Richter, Professor Dr. Dr. Dr. mult. Georg Ress, es in seiner abweichenden Meinung zum EGMR-Urteil "Jahn u.a. ./. BRD" unmissverständlich schriftlich formulierte).

Wollen wir als Rechtsstaatler also nunmehr hoffen, dass "der lange Arm der Interessenvertreter unserer hiesigen SED-Rechtsnachfolger" nicht auch noch bis nach Genf reicht !!!

...oder um es mit dem Österreicher J. Haider zu sagen: "Ein Volk, das seine Vorfahren nicht in Ehren hält, ist sowieso zum Untergang verurteilt". >>> Dieser Einschätzung schließe ich mich als deutscher Demokrat und Rechtsstaatler vorbehaltlos an !!! (> Die DDR ist bereits u.a. hieran untergegangen.)

http://alfreddezayas.com/Lectures/BerlinGottingerkreis_de.shtml

BERLIN 20. Januar 2006
Professor Dr.iur et phil. Alfred de Zayas, Genf
Gerechtigkeit durch den UNO-Menschenrechtsausschuß fordern

(…)
Um Erfolg zu haben, muß eine Klage genau formuliert werden, und dabei soll die Verletzung von mehreren Artikeln des Paktes gerügt werden. Zwar gibt es keinen Eigentumsschutz im IPBPR, dafür aber ein Recht auf ein Beschwerdeverfahren (Art.2), auf Residenzfreiheit und Rückkehr an den eigenen Wohnsitz (Art. 12), auf eine faire Verhandlung vor einem unabhängigen Tribunal (Art. 14), ein Recht auf Schutz gegen Eingriffe gegen Wohnung und Privatleben (Art. 17), ein Recht auf Bekundung seiner Religion z.B. in der eigenen Familienkapelle (Art. 18), (Ich denke z.B. an Herrn Ben Pfeiffer und an die Familienkapelle, wo Mitglieder der Familie von Plessern begraben lagen, bis sie umgebettet wurden). Darüber hinaus und vor allem gibt es ein Recht auf Gleichheit der Behandlung, bzw. auf Nicht-Willkür (Art. 26) in allen Situationen, auch bei der Restitution von beschlagnahmtem Eigentum. Bezüglich Art. 26 hat die Bundesrepublik zwar ein Vorbehalt formuliert. Dieser Vorbehalt ist aber umstritten und der Ausschuß könnte ihn durchaus ablehnen. Es lohnt sich auf alle Fälle, den Artikel 26 zu rügen und die Zulässigkeit des Vorbehaltes zu testen.

Ein Wort nun über die Frage, ob die Verwaltungsmaßnahmen und Enteignungen Strafcharakter hatten oder nicht. Das Bundesverfassungsrecht hat dies verneint. Diese nationale Feststellung bindet aber den Ausschuß nicht, der souverän interpretiert – der Ausschuß ist nämlich komptetent zu bestimmen, daß die Art und Weise wie die Junker vertrieben, interniert und diffamiert wurden, durchaus illegalen Strafcharakter besaß – was andere Konsequenzen in die Frage der Entschädigung zur Folge haben würde.

Darum meine ich, daß, wenn es so weit ist, eine Klage vor dem Menschenrechtsausschuss gute Aussichten hat.
(...)

Alfred de Zayas ist US-Amerikaner und UN-Beamter im Ruhestand, ehemaliger Sekretär des Menschenrechtsausschusses und Chef der Beschwerdeabteilung im Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte. Seitdem ist er Gastprofessor für Völkerrecht an verschiedenen nordamerikanischen und europäischen Universitäten (Chicago, Vancouver, Genf, Trier, Alcala de Henares). Autor des Buches „Die Nemesis von Potsdam“ (Herbig 2005), „Die deutschen Vertriebenen“ (Leopold Stocker, Graz, Januar 2006) Generalsekretär, PEN International, Centre Suisse romande.


Smile
»01.05.2008 12:47 Profil

Pfeiffer Re: ö.P. vom 17.04.08 zu massiven Gräberschändungen NICHT

Aktivist


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...folgende ö.P. wurde - im völligen Gegensatz zum "Tenor" meiner aktuell zurückgewiesenen ö.P. - angenommen - und unverzüglich öffentlich freigeschaltet :

>>> Merkwürdig, nicht wahr ???

_______________

Rehabilitierung von Bürgern der ehemaligen DDR: Umfang des DDR-Unrechts
Eingereicht durch: Dieter S. am Dienstag, 6. Juni 2006

Mit der Petition wird der Deutsche Bundestag aufgefordert, eine öffenliche Feststellung über den tatsächlichen Umfang des DDR-Unrechts zu treffen, der nach Auffassung der Petenten gering ist.

Begründung:
Während in der Öffentlichkeit vielfach behauptet wird, in der DDR sei gefoltert worden, Bürger wären unrechtmäßig in psychiatrische Anstalten eingewiesen und Kinder zwangsadoptiert worden, hat der ehemalige Generalstaatsanwalt Schaefgen in der Zeitschrift “Neue Justiz, Heft 1 im Jahr 2000 auf den Seiten 1ff derartiges nicht berichtet und damit ausgeschlossen. Auch die Professoren Klaus Marxen und Gerhard Werle haben in ihrer Schrift „Die strafrechtliche Aufarbeitung von DDR-Unrecht Eine Bilanz“ (Berlin- New York 1999) keine derartigen Behauptungen aufgestellt. Durch die z.T. mit öffentlichen Geldern betriebene Verbreitung dieser Behauptungen wird eine große Zahl von Bürgern der Bundesrepublik Deutschland angeprangert und die innere Einheit gefährdet.

Es ist unsere Anliegen, dass jetzt die Wahrheit über die Vergangenheit, wie sie die Justiz mit großem Aufwand an finanziellen und personellen Mitteln festgestellt hat, amtlich bekannt gemacht wird.
»01.05.2008 11:24 Profil

Pfeiffer Re: ö.P. vom 17.04.08 zu massiven Gräberschändungen NICHT

Aktivist


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Beiträge: 179
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- im Nachgang zu meinem gestrigen Eintrag möchte ich ALLEN rechtsstaatlich denkenden- und handelnden LESERN den Wortlaut der Zurückweisung meiner ÖFFENTLICHEN PETITION für die toten Opfer der kommunistischen Verbrechen offenlegen (zzgl. weniger “Facts” zur Vorsitzenden des Petitionsauschusses im 16. Deutschen Bundestag - von der offiziellen Homepage des D.-BT entnommen):

Deutscher Bundestag, Berlin, 25.04.2008 (Poststempel: 29.04.2008)
Betr.: Bestattungswesen
Bezug: Ihr Schreiben v. 17.04.2008

Sehr geehrter Herr Pfeiffer,
im Auftrag der Vorsitzenden des Petitionsausschusses, Frau Kersten Naumann, MdB, bestätige ich den Eingang Ihres Schreibens.
Nach Prüfung teile ich Ihnen mit, dass Ihre Eingabe nicht als öffentliche Petition auf der Internetseite des Deutschen Bundestages eingestellt wird. (…) (Zitat Ende)

Ich frage Sie, verehrte Rechtsstaatler :

Ist es denn “rechtsstaatlich”, dass vormalige Politgenossinnen des SED-Terrorregimes aus der Ex-DDR über die unschuldigen TOTEN OPFER dieser kommunistischen SED-VERBRECHEN zu befinden haben?
> Dürfen vormalige Mitglieder der NSDAP- und/oder der heutigen “rechten Szene” denn ebenfalls über geschändete Grabstätten z.B. jüdischer Bürger in Deutschland befinden - und m.E. höchst berechtigte öffentliche Anliegen “im Namen des Deutschen Volkes”- und völlig ohne jedwede Begründung abschmettern ???
_____
MdB Kersten Naumann (Die Linke - vormals: SED)
(…)
1981 bis 1983 Futterökonom in der LPG (T) Bad Frankenhausen, 1983 bis 1989 Sekretär des Kreisvorstandes des Verbandes der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter (VKSK) Artern, 1991 bis 1993 arbeitslos, 1993/1994 Anzeigenberaterin beim “Echo-Verlag” Wiehe, 1994/1995 und 2002/2003 arbeitslos, 2003/2004 politische Mitarbeiterin im Landesverband der PDS.

Mitglied in der Ortsvereinigung Jugendweihe e. V. Bad Frankenhausen und bei der Jugendweihe Sömmerda und Umland e. V.

1981 bis 1989 Mitglied der SED , danach der PDS/Die Linkspartei.PDS (ab 16. Juni 2007 DIE LINKE.), 1989 bis 1991 Kreisvorsitzende der PDS Artern, 1995 bis 1998 stellvertretende Landesvorsitzende der PDS Thüringen, 1998 bis 2006 Mitglied und Sprecherin des Bundesparteirates, seit 2006 Mitglied des Parteivorstandes Die Linke.PDS. Seit 1990 Mitglied des Kreistages, 2004 bis 2005 Mitglied des Thüringer Landtags.

Mitglied des Bundestages 1998 bis 2002 und seit 2005; seit November 2005 Vorsitzende des Petitionsausschusses.
_________

Mit rechtsstaatlichen traurigen Grüßen:

Ihr
M. Pfeiffer
Confused Mad :- ( 1981 bis 1989 Mitglied der SED !!!) Sad Confused
»01.05.2008 11:08 Profil

Pfeiffer ö.P. vom 17.04.08 zu massiven Gräberschändungen NICHT pub

Aktivist


Mitglied seit: 13.04.2008
Beiträge: 179
Aus: Köln


Wie mir der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages mit Schreiben v. 29.04.2008 (soeben) mitteilt, wird meine nachstehende Öffentliche Petition NICHT öffentlich freigeschaltet.

PS: Würden die nachweislichen Gräberschändungen, -Entwendungen von Leichnamen etc. JÜDISCHE MITBÜRGER betreffen - wäre ganz sicherlich eine öffentliche Publizierung erfolgt; leider besitzen ehrbare tote Deutsche aus der SBZ/DDR offenbar kein Polit-LOBBY in Berlin. (Meine ö.P. wird nun vermutlich "im stillen Kämmerlein" unter den Müll der weiteren Wiedervereinigungs-Leichen gekehrt >>> QUO VADIS, DEUTSCHLAND ???)

Der Deutsche Bundestag möge beschließen….
die im Zuge des kommunistischen Klassenkampfes in der SBZ/DDR entwendeten und fremdbestimmten Leichname in ihre angestammten Erbbegräbnisstätten würdig umzubetten.

Begründung:
Im Zuge der totalitären Durchsetzung der sog. „demokratischen Bodenreform in der SBZ/DDR“ in der Zeit von 1945 – 1949 - und der sich hieran anschließenden Aufsiedlung durch Neusiedler in den 1950er Jahren - erfolgten massive Übergriffe auf die Familienkapellen, Grüfte, Mausoleen - d. h., Erbbegräbnisstätten - der zwangsenteigneten Familien auf deren vormaligen Gütern.
Im Jahre 2006 wurden mir diese Gräberschändungen vom seinerzeitigen Innenminister des Landes Mecklenburg–Vorpommern wie folgt öffentlich (unter „kandidatenwatch“) bestätigt; - ich zitiere Innenminister a.D. Dr. Gottfried T: „…Viele Spuren aus jener Zeit sind in 40 Jahren DDR zerstört worden. Leider gehört dazu auch an einigen Orten der Umgang mit den Särgen aus den Familiengruften. Aber es gibt glücklicherweise auch Beispiele, wo Bürger vor Ort die Totenruhe mit Tatkraft geschützt haben.“ (Zitat Ende) - Es wurden nachweislich Leichname vieler Generationen aus diesen teilweise uralt angestammten Familiengrabstätten entwendet - und sodann völlig fremdbestimmt (in der Regel) auf dem nächsten Ortsfriedhof - und oftmals anonym - regelrecht verscharrt. Das heißt konkret, der kommunistische Klassenkampf in der SBZ/DDR machte selbst vor den Gräbern und den Toten des erklärten Klassenfeindes nicht halt. Die durch die SED-Kommunisten zuvor zwangsvertriebenen und mit Kreisverweisung bestraften Alteigentümer bzw. Familienangehörigen hatten faktisch keinerlei reale Chance, dieser menschenverachtenden Fremdbestimmung ihrer ehrbaren Toten beizuwohnen. Die Beisetzungsbestimmungen der Verstorbenen und die Totenruhe wurden durch diese Gräberschändungen eklatant mit Füßen getreten. Nach m.E. herrschender Ansicht wurde durch diese kommunistischen Willkürmaßnahmen das Pietätsgefühl der Angehörigen und der Zivilgesellschaft durch das fortwirkende Persönlichkeitsrecht der Verstorbenen - über den Tod hinaus (postmortales Persönlichkeitsrecht) - massiv als Rechtsgut im Kernbestand verletzt. Die vollzogene vorsätzliche Störung der Totenruhe stellt nach geltendem Recht der BRD einen expliziten Straftatbestand dar. Die zwangsvertriebenen Angehörigen dieser geraubten bzw. geschändeten Toten haben in der BRD ferner einen grundgesetzlich garantierten Anspruch darauf, ihre Religion in den angestammten Familienkapellen, Grüften, Mausoleen etc ausüben zu dürfen; diese freie Religionsausübung ist ferner universell durch den UNO-Pakt über bürgerliche und politische Rechte (Art.18) festgeschrieben. Ein wahrer Rechtsstaat muss seine Toten ehren - und die intimen (geschändeten und entweihten) Erbbegräbnisstätten gehören m. E. eindeutig in die Hände der betroffenen Familien! : >>> -x Mad Mad Mad
»30.04.2008 12:33 Profil
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